Ästhetische Zahnheilkunde

Dr. Johannes Klement M. Sc.

Ihre Zahnarztpraxis im Herzen der Regensburger Altstadt

Ästhetische Zahnheilkunde

Kleinere Schönheitsmakel, wie kleine Absplitterungen, Unebenheiten der Schneidekanten oder auch strukturelle Fehler der Zahnhartsubstanz können oftmals durch einen kleinen Aufbau oder Infiltration von Kunststoff ausgeglichen werden. Dies ist mit geringem Aufwand verbunden, kann für Sie aber optisch einen großen Unterschied machen.

„Flecken-Behandlung“ – Behandlung von Demineralisationsstörungen der Zahnhartsubstanz

Weiße oder braune Flecken auf Ihrer Zahnoberfläche sind nicht immer kariöse Läsionen, sondern können auch Folge einer Demineralisationsstörung, also fehlerhaften Strukturierung Ihrer Zähne sein. Als Beispiel sind hierfür Fluorosen zu nennen. Eine übermäßige Zufuhr an Fluoriden im Kindesalter führt zu Veränderungen der Ausbildung und Reifung des Zahnschmelzes. Der Schmelz ist poröser und zeigt sich in weißlichen oder auch bräunlichen Flecken, die optisch für die Patienten oft störend sind.

Der Ausgleich solcher Flecken lässt sich mit speziellen Behandlungen erzielen, welche eine Bleachingtherapie und eine Infiltration mit dünnfließendem Kunststoff Kombinieren.

Gerne nehmen wir uns der Aufgabe an und beraten Sie über die geeignete Therapie, um störende fluorotische Flecken bei Ihnen ausgleichen und ein für Sie zufriedenstellendes Ergebnis erzielen zu können.

Bleaching

Heutzutage können strahlend weiße Zähne als Statussymbol gewertet werden und stehen für Schönheit, Erfolg und Vitalität. Aber auch Patienten, die jahrelang unter „fleckigen“ Zähnen auf Grund von Mineralisationsstörungen ihrer Zahnhartsubstanz gelitten haben, kann mit einer solchen Behandlung zu neuem Selbstwertgefühl verholfen werden.

Wie kommt es zu Zahnverfärbungen? Auch als Folge von Zahnbehandlungen möglich?
Zahnverfärbungen entstehen im Laufe des Lebens durch den Konsum von bestimmten Nahrungs- und Genussmitteln, insbesondere sind hierbei der Genuss von Kaffee, Tee, Rotwein oder Tabak zu nennen. Aber auch bestimmte Medikamente können zur dauerhaften Einlagerung von Farbpigmenten in den Zahnschmelz führen. Die darin enthaltenen Farbpartikel dringen im Laufe der Zeit in den Zahnschmelz ein und sorgen für unschöne Verfärbungen, welche auch durch gründlichste Zahnpflege nicht und sogar im Rahmen einer Professionellen Zahnreinigung kaum zu entfernen sind. Man spricht hier von sogenannten externen Verfärbungen, also Verfärbungen, die sich von außen auf der Zahnhartsubstanz abgelagert haben.

Verfärbungen der Zähne können außerdem Folgen von Zahnbehandlungen oder Zahntraumata sein.
So neigen Zähne nach einer Wurzelkanalbehandlung oder einem Zahntrauma ab und an dazu sich gräulich, rötlich oder gelblich zu verfärben.

Man spricht hier von internen Verfärbungen, welche durch Struktur- und Dimensionsveränderungen der Zähne entstanden sind. (Link Flecken)

Bleaching überhaupt zahnschonend?

Der Aufhellung von Zähnen eilt fälschlicherweise der Ruf voraus in gewisser Weise schädlich für die Zähne zu sein. Mittlerweile können Zähne sehr schonend aufgehellt werden, ein „Öffnen der Schmelzporen durch Ätzung“ der Zahnhartsubstanz ist nicht mehr nötig, um eine Aufhellung der Zähne zu erreichen. Mittlerweile wird mit wasserstoffperoxidhaltigen Präparaten gearbeitet. Die Peroxide dieser neuen Präparate wandern zwischen den Prismen des unversehrten Schmelzes hindurch und spalten Farbstoffe in Schmelz und Dentin so auf, dass sie aufgehellt und letztlich nicht mehr verfärbend wirken. Diese Zahnaufhellungsmittel lassen den Zahnschmelz unversehrt und können durch den Zusatz von Fluorid und Kaliumnitrat in diesen Präparaten den Zahnschmelz sogar noch stärken.

Welche Bleaching Möglichkeiten gibt es?

Grundsätzlich lassen sich drei verschiedene Methoden unterscheiden, um Zähne bleichen zu können.

Zum einen das sogenannte „In-office“ Bleaching bzw. Praxisbleaching, welches in der Zahnarztpraxis durchgeführt wird. Hier werden externe Verfärbungen, welche von außen in den Zahn eingedrungen sind, beseitigt und die Zähne im gleichen Zuge aufgehellt.

Der Ablauf dieser Behandlung sieht Folgendermaßen aus: Zu Beginn der Behandlung wird das Zahnfleisch mit einem Spanngummi abgedeckt. Anschließend wird das Bleichmittel äußerlich auf die Zähne aufgetragen, wo es rund 20 Minuten einwirken soll. Nach Ablauf der Einwirkzeit wird das Bleichgel mit Wasser abgesprüht und das Ergebnis gemeinsam mit dem Patienten begutachtet. Der Vorgang wird wiederholt, bis der gewünschte Erfolg erzielt ist. Es sind meist zwei bis drei Durchläufe ausreichend.

Die andere Möglichkeit, die wir Ihnen anbieten können, ist ein Aufhellungsverfahren, welches Sie bequem von zu Hause aus durchführen können, das sogenannte Home-Bleaching. Dazu erhalten Sie von uns individuell für Sie angefertigte Schienen, welche Sie mit dem entsprechenden Bleichgel befüllen können. Dieses Bleichgel erhalten Sie ebenfalls bei uns in der Praxis, sowie eine genau Anleitung, wie Sie dieses anwenden sollen. Generell empfehlen wir Ihnen die Schienen über Nacht zu tragen, die genaue Tragedauer wird auf Ihre persönliche Situation angepasst.

Liegen bei Ihnen Verfärbungen aufgrund von Struktur- oder Dimensionsveränderungen der Zähne oder in Folge eines Traumas bzw. einer älteren und verfärbten Wurzelfüllung vor, so können wir Ihnen für Sie geeignete Methoden anbieten, um eine Verbesserung dieser Situation zu schaffen. Dazu eignet sich meistens ein sogenanntes „internes Bleaching“. Hierzu beraten wir Sie gerne genauer in unserer Praxis.

Verfärbung ist also nicht gleich Verfärbung und bedarf vor Beginn des Aufhellungsverfahren einer zahnärztlichen Kontrolluntersuchung. Damit kann die Ursache für Ihre Verfärbung bestimmt und eine geeignete Therapie gefunden werden. Außerdem ist eine Professionelle Zahnreinigung vor Beginn des Aufhellungsverfahrens essenziell, damit die Zähne und Zahnfleisch in optimal gereinigtem Zustand vorliegen und das optimale Ergebnis nach dem Bleaching erzielt werden kann.

Füllungen und Zahnersatz sämtlicher Materialien kann durch eine Bleachingtherapie nicht mit aufgehellt werden und müsste im Anschluss an das Aufhellungsverfahren eventuell ausgetauscht und auf die neue Farbstufe angepasst werden.

Gerade Zähne mit Aligner-Therapie

In unserer Praxis bieten wir außerdem die Behandlung mit sogenannten Aligner-Schienen an. Hierbei werden kleine bis größere Zahnfehlstellungen mit Hilfe von nahezu unsichtbaren Schienen auf eine sehr sanfte und schonende Weise korrigiert.

Für diese Therapie werden vorab Fotos sowie Abdrücke im Ober- und Unterkiefer mit einem besonders präzisen Abdruckmaterial genommen. Anhand dieser Unterlagen kann dann ein computergestütztes 3D-Bild der aktuellen Zahn- und Kiefersituation erstellt werden, durch welches genau errechnet bzw. kalkuliert werden kann, wie viele Schienen benötigt werden um Ihnen das Lachen zu schenken, das Sie sich wünschen. Die Aligner-Schienen werden aus einem sehr weichen sowie hauchdünnen Kunststoff gefertigt und sind für jede Behandlungsphase individuell an Ihre Zähne angepasst. Die Aligner sind transparent und somit nicht nur angenehm zu tragen, sondern auch optisch so gut wie unsichtbar. Die Dauer der gesamten Behandlung sowie die Anzahl der benötigten Schienen hängt von der zu korrigierenden Zahnfehlstellung ab.

Hochwertige Füllungen

Durch regelmäßige Kontrolluntersuchungen mit entsprechender Prophylaxe in unserer Praxis kann die Kariesanfälligkeit der Zähne definitiv stark vermindert werden. Trotzdem kommt es hin und wieder vor, dass eine Karies entsteht oder z.B. durch einen Unfall oder stressbedingtes starkes Knirschen/Pressen ein Stück vom Zahn wegbricht. Bis vor ein paar Jahren wurde in solchen Fällen der betroffene Zahn einfach direkt mit einer Amalgamfüllung (Quecksilberlegierung) versorgt.

Die aktuell wahrscheinlich gängigste und ästhetisch ansprechendste Lösung, um kleine bis mittelgroße Zahndefekte zu behandeln ist wohl die Füllungstherapie mit sogenannten Kompositen (composite, engl. = zusammengesetzt). Die Komposit-Materialien bestehen zu ca. 80 % aus Keramik-, Glas- und Quarzpartikeln sowie ca. 20 % aus Kunststoff. Dieses Material wird, nach Entfernung der Karies, Anätzen der Kavität und vorbereiten mit einem Haftvermittler, dann adhäsiv mit dem natürlichen Zahn verklebt. Das Material wird Schicht für Schicht in den Zahn eingebracht, modelliert und anschließend mit einem speziellen Blau-Licht ausgehärtet. Dieses Füllungsmaterial kann man anhand verschiedenster Farbauswahlmöglichkeiten perfekt an die eigene Zahnfarbe angepasst werden und ist somit kaum von dem natürlichen Zahn zu unterscheiden.

Veneers

Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich auch sogenannte Veneers. Hierbei handelt es sich um hauchdünne Verblendschalen aus zahnfarbenem, dem natürlichen Zahn angepassten Material, wie Keramik oder Komposit.
Mit ihnen lassen sich strukturelle, aber auch Farb- und Formfehler der Zähne sowie gewisse Stellungsanomalien ausgleichen. Durch die Lichtdurchlässigkeit der Materialien lassen sich außerdem optimal ästhetische Ergebnisse erzielen.

Da diese Verblendschalen maximal 1mm dick sind, ist zur Anbringung der Veneers lediglich ein geringer Abtrag an Zahnhartsubstanz notwendig. Anschließend wird die Zahnhartsubstanz angeätzt und die Verblendschalen mit einem Haftvermittler an die Zahnoberfläche angeklebt.

Für wen sind Veneers geeignet?
Grundsätzlich eignen sich solche Verblendschalen besonders bei Patienten mit Zahnschmelzdefekten oder strukturellen Unebenheiten in der Zahnoberfläche sowie bei kleineren Zahnfehlstellungen oder Zahnlücken. Auch für kosmetische oder funktionelle Schneidekantenverlängerungen können Veeners indiziert sein. Nach vorheriger zahnärztlicher Untersuchung beraten wir Sie sehr gerne, ob diese auch für Sie in Frage kämen.

Wie läuft die Behandlung ab?
Nach eingehender Untersuchung werden weitere vorbereitende Maßnahmen getroffen. Dazu zählt die gründliche Reinigung der Zähne, der Austausch älterer Füllungen und die Entfernung von Karies.

In der nächsten Sitzung wird der Zahn leicht beschliffen. Wie viel Zahnsubstanz abgetragen wird, hängt von der Zahnfehlstellung oder dem Grad der Verfärbung ab. Es folgt die Abformung der präparierten Zähne, sodass der Zahntechniker eine passgenaue Verblendschale herstellen kann. Bis diese fertig gestellt sind wird der beschliffene Zahn mit einer provisorischen Kunststoffschale abgedeckt. Nach Fertigstellung der Verblendschale wird das Keramik-Veneer anprobiert und bei guter Passung und Ästhetik definitiv eingeklebt.

ZE aus Keramik

Die steigende Nachfrage der Patienten nach zahnfarbenen, haltbaren und gleichzeitig verträglichen Dentalmaterialien hat in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten zu einer rasanten Entwicklung geführt. Inzwischen sind verschiedene Materialien auf dem Markt, die diese Anforderungen sehr gut erfüllen können. Hierbei sind besonders die Keramiken zu nennen, die die Herstellung eines besonders hochwertigen und gut verträglichen Zahnersatzes möglich machen. Außerdem zeichnet sich dieses Material durch seine ästhetischen Eigenschaften aus, die der Optik echter Zähne sehr nahekommt.

Durch seine lichtoptischen Eigenschaften / Die Keramiken weisen eine gewisse Lichtdurchlässigkeit auf, wie sie auch bei unserem natürlichen Zahnschmelz auftritt und schafft dadurch die zahnähnlichen Eigenschaften dieses Werkstoffs.

Was gibt’s da alles?
Neben vollkeramischen Veneers, Inlays, Teil- oder Einzelkronen bieten wir auch große zahnprothetische Optionen wie Zahnbrücken oder die ästhetische Komplettsanierung Ihrer Zähne mit keramischem Zahnersatz an.

Festsitzender Zahnersatz

Hierbei handelt es sich um Zahnersatz, der fest auf einem oder mehreren dafür vorbereiteten Zähnen verankert wird. Es gibt verschiedene Varianten eines solchen festsitzenden Zahnersatzes. Welcher für Sie geeignet ist, wird in Abhängigkeit des Zerstörungsgrades Ihres Zahnes entschieden.

Inlays

Als Inlays oder Einlagefüllungen bezeichnet man vom Zahntechniker angefertigte keramische Füllungen. Diese werden zur Versorgung von Defekten im kaudrucktragenden Seitenzahnbereich eingesetzt.

Die Materialeigenschaften der Keramik sorgen auch hier für eine überaus hochwertige Versorgung des Zahnes, der nicht nur mit seiner optimalen Funktion überzeugt, sondern auch mit seiner guten Verträglichkeit und perfekten Ästhetik, sodass er kaum vom natürlichen Zahn zu unterscheiden ist. Nach Beschleifen des entsprechenden Zahnes werden Keramikinlays üblicherweise im zahntechnischen Labor nach vorheriger Abdrucknahme angefertigt und anschließend mit einem speziellen lichthärtenden Haftvermittler (adhäsiv) in den präparierten Hohlraum des entsprechendem Zahnes definitiv eingeklebt.

Teilkronen

Bei ausgedehnten Zahnhartsubstanzdefekten, die nicht mehr ausreichend mit einer Füllung oder einem Inlay versorgt werden können, lassen sich Teilkronen zu deren Versorgung einsetzen. Im Gegensatz zu einer Vollkrone umfasst eine Teilkrone nicht den gesamten/kompletten Zahn, sondern bedeckt nur die zerstörten Anteile des betroffenen Zahnes. Mit diesen Teilkronen kann die Zahnhartsubstanz geschont und möglichst viel der gesunden Zahnanteile erhalten werden. Teilkronen werden aus Keramik oder Gold gefertigt. Beide Materialien überzeugen durch ihre optimalen funktionellen Eigenschaften und optimale Verträglichkeit. Besonders ästhetische Ergebnisse lassen sich mit zahnfarbigen Keramiken erzielen. Wie bei Keramikinlays umfasst der Anfertigungsprozess solcher Teilkronen das vorherige Beschleifen der entsprechenden Zähne, die anschließende Abdrucknahme und die Herstellung der Kronen im zahntechnischen Labor.

Kronen

Sind Zähne durch Karies, insuffiziente Füllungen oder nach vorheriger Wurzelkanalbehandlung so weit geschwächt, dass eine Versorgung mit erneuter Füllung oder partiellem Zahnersatz wie Inlays oder Teilkronen nicht mehr indiziert ist, so werden die Zähne mit sogenannten Vollkronen versehen.

Unter Vollkronen versteht man zahnärztliche Restaurationen, die den Zahn vollständig umfassen. Mit diesen lässt sich nicht nur die Kaufunktion des zerstörten Zahnes, sondern auch seine Form und Ästhetik wieder herstellen. Zur Versorgung eines Zahnes mit Kronen können verschiedene Möglichkeiten gewählt werden. Nach gründlicher zahnärztlicher Befunderhebung beraten wir Sie sehr gerne dahingehend, welche Versorgungsmöglichkeit für Sie am geeignetsten ist.

Brücken

Zur Versorgung einer Zahnlücke, die einen oder mehrere Zähne umfasst, werden sogenannte Brücken eingesetzt. Die lückenangrenzenden Zähne dienen als sogenannte Pfeilerzähne. Dazu werden diese Pfeilerzähne beschliffen, sodass auf diesen Zähnen die späteren Brückenanker befestigt werden können. Zwischen diesen beiden Brückenankern befindet sich das Brückenglied, welches den fehlenden Zahn ersetzt.